Ihr Vorteil liegt in der Kompaktheit, größere Teleskope können in kleineren Kuppeln untergebracht werden. Die komplette Traglast ist für Instrumentengewicht nutzbar, keine Gegengewichtsachse wird benötigt. ALT AZ Montierungen müssen jedoch in drei Achsen nachgeführt werden (ALT, AZ und Derotator an Kamera/Okular) was technisch anspruchsvoller, aber durch moderne Computertechnik heutzutage kein Problem mehr ist. Die kleineren ALT-AZ Montierungen werden oft von Amateuren und Volkssternwarten für die visuelle Beobachtung genutzt. Die größeren finden ihre Hautpanwendungsgebiete im Satellitentracking, wo die Ausrichtung der Montierung zur Erdachse nicht notwendig ist bzw. sogar Nachteile bringt.
Bei der Verwendung von N.I.N.A. in Verbindung mit dem bisherigen 10micron ASCOM Treiber konnte es in bestimmten Fällen zu Problemen bei der Übergabe der UTC-Zeit kommen. Dies äußerte sich unter anderem durch Fehlermeldungen innerhalb von N.I.N.A. sowie durch eine fehlerhafte oder inkonsistente Zeitübermittlung vom Treiber an die Software. Das Thema wurde bereits im 10micron Forum diskutiert.
Die Ursache konnte inzwischen identifiziert und behoben werden. Eine aktualisierte Version des ASCOM Treibers steht ab sofort zur Verfügung:
https://forum.10micron.cloud/viewtopic.php?f=3&t=2438
Wir empfehlen allen Anwendern, die N.I.N.A. zusammen mit ASCOM verwenden und dabei Verbindungs- oder Synchronisationsprobleme feststellen, den neuen Treiber zu installieren.