Die klassische astronomische Montierung bietet einen entscheidenden Vorteil: Durch das Ausrichten der RA-Achse auf den Himmelspol kann die Erdrotation ausgeglichen werden, eine Drehung des Gesichtsfeldes von Okular oder Kamera wird kompensiert. Das Objekt bleibt stabil zentriert. Seit vielen Jahrzehnten arbeiten Amateurastronomen mit dieser bewährten Konstruktion, vor allem wenn es um Fotografie mit längeren Belichtungszeiten oder die Beobachtung mit hohen Vergrößerungen geht. 10Micron hat diese Montierungsbauart verbessert, indem kleine Fehler in der Polausrichtung durch "Dual Axis Tracking" automatisch beim Tracking bereinigt werden
Bei der Verwendung von N.I.N.A. in Verbindung mit dem bisherigen 10micron ASCOM Treiber konnte es in bestimmten Fällen zu Problemen bei der Übergabe der UTC-Zeit kommen. Dies äußerte sich unter anderem durch Fehlermeldungen innerhalb von N.I.N.A. sowie durch eine fehlerhafte oder inkonsistente Zeitübermittlung vom Treiber an die Software. Das Thema wurde bereits im 10micron Forum diskutiert.
Die Ursache konnte inzwischen identifiziert und behoben werden. Eine aktualisierte Version des ASCOM Treibers steht ab sofort zur Verfügung:
https://forum.10micron.cloud/viewtopic.php?f=3&t=2438
Wir empfehlen allen Anwendern, die N.I.N.A. zusammen mit ASCOM verwenden und dabei Verbindungs- oder Synchronisationsprobleme feststellen, den neuen Treiber zu installieren.